Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

In der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie geht es darum, die Hintergründe für Gefühle, Denkmuster und Verhaltensweisen besser zu verstehen. Oft hängen aktuelle Schwierigkeiten mit frühen Erfahrungen oder unbewussten Konflikten zusammen. Ziel ist es, diese Zusammenhänge bewusst zu machen und einen neuen, gesünderen Umgang damit zu entwickeln. 

Neben der Linderung akuter Beschwerden unterstützt die Therapie auch dabei, sich selbst besser kennenzulernen, innere Muster zu verstehen und mehr Selbstakzeptanz zu entwickeln.

Was bedeutet "tiefenpsychologisch fundiert"?

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) gehört - neben der analytischen Psychotherapie, der Verhaltenstherapie und der Systemischen Therapie zu den von den Krankenkassen anerkannten Psychotherapieverfahren. Sie basiert auf den Grundideen der Psychoanalyse, wird jedoch fokussierter und alltagsnaher angewendet. Das bedeutet: Wir gehen gemeinsam den Ursachen Ihrer aktuellen Beschwerden auf den Grund und stellen dabei den Bezug zu wichtigen Erfahrungen aus Ihrer Lebensgeschichte her. 

Wie wird gearbeitet?

Im Mittelpunkt steht das Gespräch. Gemeinsam schauen wir auf wiederkehrende Muster in Ihrem Erleben, Denken und Fühlen. Diese Muster sind oft unbewusst und können zu aktuellen Schwierigkeiten führen - etwa in Beziehungen, im Selbstwert oder im Umgang mit Belastungen. Durch das Verstehen dieser Zusammenhänge eröffnen sich neue Möglichkeiten, mit Problemen umzugehen und andere, gesündere Wege im Leben zu finden.

Wobei kann TP helfen?

Die TP eignet sich für ein breites Spektrum psychischer Belastungen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Depressionen und Ängste
  • Krisen und Überlastung
  • psychosomatische Beschwerden
  • Schwierigkeiten in Beziehungen oder im Selbstwertgefühl
  • Folgen belastender oder traumatischer Erfahrungen

Die therapeutische Beziehung 

Besonders wichtig ist die Beziehung zwischen Patient:in und Therapeutin. Sie bietet einen geschützten Raum, in dem Sie schwierige Gefühle, Gedanken oder Erfahrungen ausdrücken und verstehen können. Diese Erfahrung kann heilsam sein und den Blick auf sich selbst und andere nachhaltig verändern.

Ziel der Therapie

Das Ziel ist nicht nur, Symptome zu lindern, sondern auch, einen tieferen Zugang zu sich selbst zu gewinnen. Dadurch entsteht die Möglichkeit, mit mehr Selbstvertrauen, innerer Freiheit und Stärke durchs Leben zu gehen. 

Behandlungsspektrum

Eine ambulante tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist bei verschiedenen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen (d.h. Erkrankungen, deren Ursachen sich nicht oder nicht vollständig körperlich erklären lassen) indiziert. Auch schwierige Lebenssituationen oder Lebenskrisen können Anlass sein, sich psychotherapeutische Unterstützung zu suchen. 

Mein Behandlungsangebot richtet sich an Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche wenden Sie sich bitte an eine/n Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut/in.

Da ich ambulant arbeite, gibt es einige Störungen, die ich nicht behandeln kann. Dazu gehören akute Psychosen sowie akute Abhängigkeitserkrankungen, die in den meisten Fällen zunächst eine stationäre Behandlung in einer Klinik erfordern.

Ich biete therapeutische Unterstützung bei folgenden Problembereichen:

  • Depressionen
  • Angsterkrankungen
  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen (z.B. nach einschneidenden Lebenserfahrungen)
  • Psychosomatischen Beschwerden (körperliche Erkrankungen mit psychischer Ursache  oder psychischem Einflussfaktor)
  • Burnout-Syndromen, Stress, Erschöpfung
  • Problemen bei der Verarbeitung schwerer körperlicher Erkrankungen
  • Persönlichen und beruflichen Lebenskrisen und in Übergangsphasen
  • Peripartale Erkrankungen (z.B. postpartale Depression) sowie Belastungen rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Mutterschaft